Camping Schweiz: Stellplatz-Preise und Kosten 2026
Was kostet Camping in der Schweiz? Preise in CHF und EUR, Vergleich nach Kanton und Saison – Graubünden, Wallis, Tessin und mehr.
Die Schweiz gehört zu den teuersten Camping-Destinationen Europas — aber auch zu den landschaftlich reizvollsten. Ob Engadin, Wallis oder Tessin: Wer einen Roadtrip durch die Eidgenossenschaft plant, sollte mit deutlich höheren Übernachtungskosten als in Deutschland kalkulieren.
Durchschnittliche Preise in der Schweiz
Schweizer Campingplätze rechnen in CHF; viele akzeptieren auch EUR mit eigenem Kurs (oft schlechter als der Tageskurs). Die Preisstruktur ist klassisch: Stellplatz + Person + Strom + Kurtaxe.
| Position | Hauptsaison (CHF) | Nebensaison (CHF) |
|---|---|---|
| Stellplatz Wohnwagen | [DATEN FOLGEN] | [DATEN FOLGEN] |
| Stellplatz Wohnmobil | [DATEN FOLGEN] | [DATEN FOLGEN] |
| Erwachsener pro Nacht | [DATEN FOLGEN] | [DATEN FOLGEN] |
| Kind pro Nacht | [DATEN FOLGEN] | [DATEN FOLGEN] |
| Strom pauschal | [DATEN FOLGEN] | [DATEN FOLGEN] |
| Hund | [DATEN FOLGEN] | [DATEN FOLGEN] |
Preisdaten für die Schweiz werden derzeit aus über 400 Campingplätzen erfasst und in Kürze ergänzt.
Allgemein gilt: Plätze im Engadin, an den Genfer-See-Ufern und im Tessin gehören zu den teuersten. Die Kantone Jura, Aargau und das Emmental sind im Vergleich moderater.
Was kostet extra in der Schweiz?
- Kurtaxe: Pflicht, oft pro Person und Nacht. In Tourismus-Hotspots (Davos, St. Moritz, Zermatt) erheblich höher als anderswo.
- Strom: Meistens nach kWh-Verbrauch. Pauschalen sind selten.
- Vignette: Pflicht für die Schweizer Autobahnen. Einmalkosten, aber vorm Reiseantritt mitkalkulieren.
- Touristen-Karten: Viele Plätze geben mit der Übernachtung Gäste-Karten heraus, die ÖPNV oder Bergbahn-Rabatte freischalten — kostet nichts extra, kann aber die Gesamtreisekosten deutlich senken.
Vor- vs. Hauptsaison
In der Schweiz gibt es zwei Hochsaisonen: Sommer (Juli–Mitte August, Wandern + Bergsteigen) und Winter (Weihnachten–März, Skigebiete). Der echte günstige Reisezeitraum: Mai/Juni und September/Oktober. Viele Plätze schließen zwischen Mitte Oktober und Mai komplett — Verfügbarkeit prüfen ist Pflicht.
Günstig vs. Premium
Premium-Plätze sind in der Schweiz oft modern ausgestattet (Hallenbad, Sauna, eigenes Restaurant) und entsprechend teuer. Klassische Familien-Plätze ohne Animation kosten weniger, sind aber im Bergsommer schnell ausgebucht — frühzeitig reservieren.
Häufige Fragen zu Campingpreisen in der Schweiz
Wie teuer ist Schweiz im Vergleich zu Deutschland? Spürbar teurer — bei Stellplatz und Personenpreis ist mit einem Aufschlag von 30–60 % im Vergleich zu deutschen Premium-Plätzen zu rechnen. Bei Strom und Kurtaxe ähnlicher Aufschlag.
Akzeptieren Schweizer Plätze EUR? Häufig ja, aber zum platzeigenen Wechselkurs (typischerweise schlechter als Tageskurs). Mit CHF oder Karte zahlen ist meist günstiger.
Lohnt sich der TCS-Campingplatzführer? Ja, wenn du mehr als 1–2 Wochen in der Schweiz unterwegs bist. Die TCS-Plätze sind solide ausgestattet und in einem Verbund organisiert.
Brauche ich eine Vignette für den Wohnwagen? Jede Vignette gilt für ein Fahrzeug. Anhänger über 3,5 t Gesamtgewicht (Wohnwagen, große Lastenanhänger) brauchen eine zusätzliche Anhänger-Vignette.
Wo gibt es noch günstigeres Camping in der Schweiz? Im Jura, im Emmental und in einigen Tälern Graubündens abseits der Pass-Strassen. Auch ländliche Plätze im Aargau sind preislich attraktiv.
Fazit
Schweiz-Camping ist ein Premium-Erlebnis zu Premium-Preisen — landschaftlich ist die Investition meistens jeden Franken wert. Wer in der Vor- oder Nachsaison reist und abseits der bekannten Hotspots bleibt, kommt auch hier mit moderatem Budget durch.
Vergleiche mit den Preisen in Deutschland und Österreich zeigen: Über die Alpen wird's teurer, aber auch ruhiger.