DISH-Anschluss
Ein LPG-Tankanschluss mit flacher Tellerform, verbreitet u. a. in Italien, Frankreich und Südeuropa.
Der DISH-Anschluss ist eine der vier gängigen Bauformen an europäischen Autogas-Tankstellen (LPG). Er hat eine charakteristische flache Tellerform und wird beim Befüllen an die Zapfpistole angedrückt, statt aufgeschraubt zu werden.
Wo er gilt
Verbreitet ist DISH vor allem in Italien, Frankreich und weiteren südeuropäischen Ländern. In Deutschland, Österreich und der Schweiz dominiert ACME, in den Niederlanden und Großbritannien Bajonett, in Spanien zunehmend Euronozzle. Wer mit einer nachfüllbaren Flasche durch mehrere Länder reist, braucht einen kompletten Adaptersatz.
Das Befüllen funktioniert wie bei den anderen Systemen: passenden DISH-Adapter ansetzen, Flasche nur bis zum 80-%-Füllstopp befüllen lassen, danach sauber trennen. Befüllt werden dürfen nur dafür zugelassene, nachfüllbare Flaschen.
Praktisch gilt: Nicht jede Tankstelle führt jeden Anschluss, und das Personal hilft beim ersten Mal gern. Eine LPG-Tankstellen-App zeigt vorab, wo entlang der Route befüllt werden kann. Mit dem richtigen Adaptersatz und einer nachfüllbaren Flasche bist du in ganz Europa gasunabhängig unterwegs. In einigen Ländern darfst du als Privatperson nicht selbst befüllen, sondern nur das Tankstellenpersonal – informiere dich vorab über die jeweiligen Regeln, um Missverständnisse an der Säule zu vermeiden.