Fair-Use-Grenze

Eine tarifabhängige Obergrenze beim EU-Roaming, ab der die Datengeschwindigkeit gedrosselt werden kann.

Die Fair-Use-Grenze ist eine Obergrenze für die faire Nutzung deines Datenvolumens im EU-Roaming. Sie sorgt dafür, dass niemand seinen günstigen Heimtarif dauerhaft komplett im Ausland verbraucht – für Camper, die im Wohnwagen viel Internet nutzen, ein wichtiger Wert.

Wie sie funktioniert

Ein festes GB-Limit für alle gibt es nicht: Die Grenze hängt vom Tarifpreis ab und liegt je nach Anbieter und Tarif oft im Bereich von etwa 10 bis 50 GB pro Monat im Roaming. Ist sie überschritten, wird entweder gedrosselt oder es fällt ein kleiner Aufschlag pro zusätzlichem Gigabyte an.

Gerade beim Streaming, Videocalls oder Arbeiten über einen LTE-Router ist das Volumen schnell aufgebraucht. Wer dauerhaft autark mit mobilem Internet lebt, stößt an die Grenze früher als der Gelegenheitsnutzer.

Prüfe vor längeren Auslandsreisen die konkrete Fair-Use-Grenze deines Tarifs – sie steht in den Vertragsbedingungen. Reicht sie nicht, helfen ein datenstärkerer Tarif, eine lokale SIM/eSIM oder bewusster Umgang (Downloads im WLAN, Streaming-Qualität reduzieren). So vermeidest du Drosselung oder unerwartete Zusatzkosten unterwegs.

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