Gasmelder
Ein Sicherheitsgerät, das austretendes Flüssiggas bodennah erkennt und vor Explosionsgefahr warnt.
Ein Gasmelder detektiert austretendes Flüssiggas (Propan/Butan) in der Luft und schlägt Alarm, bevor eine zündfähige Konzentration entsteht. Er schützt vor der Explosionsgefahr durch unbemerkte Lecks an Leitungen, Schläuchen oder Verbrauchern.
Richtige Montage
Entscheidend ist der Montageort: Flüssiggas ist schwerer als Luft und sammelt sich am Boden. Der Gasmelder gehört deshalb bodennah – anders als der CO-Melder, der auf Atemhöhe sitzt, weil sich Kohlenmonoxid mit der Raumluft verteilt. Beide Geräte erfüllen unterschiedliche Aufgaben und ersetzen sich nicht.
Viele Gasmelder sind fest ans 12-Volt-Bordnetz angeschlossen und laufen dauerhaft. Achte auf ein geprüftes Gerät und beachte die begrenzte Sensor-Lebensdauer (oft etwa 5 Jahre), nach der das Gerät getauscht wird.
Schlägt der Gasmelder an, gilt: Hauptabsperrventil schließen, lüften, keine Funken oder offenen Flammen (kein Licht-/Schalterbetätigen) und die Ursache fachkundig prüfen lassen. Zusammen mit der regelmäßigen Gasprüfung, einem CO-Melder und einem Rauchmelder bildet der Gasmelder das Sicherheitsnetz rund um die Gasanlage im Wohnwagen. Teste die Funktion regelmäßig über die Prüftaste und beachte, dass der Sensor – wie beim CO-Melder – mit den Jahren altert und nach Ablauf des aufgedruckten Datums ersetzt werden muss.