Neigungssensor

auch: Lagesensor, Bewegungssensor

Ein Sensor, der erkennt, wenn der Wohnwagen unbefugt bewegt oder angehoben wird, und dann Alarm auslöst.

Ein Neigungssensor registriert Veränderungen der Lage des Wohnwagens. Wird der Aufbau angehoben, gekippt oder abgeschleppt, erkennt der Sensor die Neigungsänderung und löst über die Alarmanlage einen akustischen Alarm aus – oder sendet eine Benachrichtigung aufs Handy.

Einordnung im Diebstahlschutz

Der Neigungssensor ergänzt die mechanischen Sicherungen um eine elektronische Komponente: Während Kupplungsschloss und Radkralle den Diebstahl erschweren, schlägt der Sensor Alarm, sobald jemand den Wohnwagen aufbockt, um etwa die Radkralle zu umgehen. Oft ist er Teil einer kombinierten Alarmanlage mit Tür- und Erschütterungssensoren.

Moderne Systeme koppeln den Neigungssensor mit einem GPS-Tracker: Bei einer Lageänderung kommt sofort eine Push-Meldung, und der Standort lässt sich verfolgen. So wird aus reiner Abschreckung eine echte Ortungs- und Wiederfindungschance.

Wichtig ist eine zuverlässige Stromversorgung (Bordbatterie, oft mit eigener Pufferbatterie), damit der Schutz auch bei langer Standzeit aktiv bleibt. Wie bei jeder Sicherung gilt: Mehrere Maßnahmen zusammen – mechanisch plus elektronisch – schützen am wirksamsten. Damit der Sensor nicht bei jedem Windstoß oder bei vorbeifahrenden Lkw fälschlich auslöst, lässt sich die Empfindlichkeit meist einstellen. Vor dem bewussten Bewegen oder Rangieren des Wohnwagens muss die Anlage deaktiviert werden, sonst löst der Neigungssensor sofort den Alarm aus.

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