Toter Winkel
Der Bereich rund um das Gespann, den du weder direkt noch über die Spiegel einsehen kannst – beim Wohnwagen vor allem der lange Bereich hinter dem Heck.
Der tote Winkel ist der Bereich, den du als Fahrer nicht einsehen kannst – weder mit Blick nach vorn noch über die Spiegel. Beim Gespann ist er deutlich größer als beim Solo-Pkw: Der lange Wohnwagen verdeckt die komplette Sicht nach hinten und vergrößert die toten Bereiche seitlich neben dem Anhänger.
So gehst du damit um
Pflicht sind passende Caravanspiegel (Zusatzspiegel), die über die Breite des Wohnwagens hinausragen – nur so siehst du beim Spurwechsel und Abbiegen neben den Anhänger. Trotzdem bleibt direkt hinter dem Heck ein Bereich, den auch Spiegel nicht abdecken; hier hilft eine Rückfahrkamera beim Rangieren und Rückwärtsfahren.
Im fließenden Verkehr bedeutet der große tote Winkel: vor jedem Spurwechsel früh blinken, Spiegel und – wo möglich – Schulterblick nutzen und großzügige Lücken wählen, weil das lange Gespann mehr Platz braucht. Beim Abbiegen schwenkt das Heck weiter aus. Kamera und Zusatzspiegel reduzieren das Risiko, ersetzen aber nicht vorausschauendes Fahren. Wer sich der vergrößerten toten Winkel bewusst ist und Manöver früh ankündigt, fährt mit Gespann deutlich sicherer.