Unterlegkeile
auch: Bremskeile, Wegrollsicherung
Keile, die als Wegrollsicherung vor und hinter die Räder gelegt werden – nicht zu verwechseln mit Auffahrkeilen zum Nivellieren.
Unterlegkeile sind keilförmige Klötze, die vor und hinter die Räder des abgestellten Wohnwagens gelegt werden, um ihn gegen Wegrollen zu sichern. Sie sind eine einfache, aber wichtige Sicherheitsausstattung – besonders an Hängen.
Abgrenzung und richtiger Einsatz
Wichtig ist die Unterscheidung zum Auffahrkeil: Auffahrkeile dienen dem Höhenausgleich (man fährt darauf), Unterlegkeile dagegen der Wegrollsicherung (sie blockieren das Rad). Beide sehen ähnlich aus, haben aber völlig unterschiedliche Aufgaben.
Eingesetzt werden die Keile zusätzlich zur Feststellbremse, nicht statt ihr: Erst die Handbremse anziehen, dann die Keile bergab- und bergaufseitig ans Rad legen. So ist der Wohnwagen doppelt gesichert, falls die Bremse nachlässt oder gelöst wird.
Auf Hängen und beim Abkuppeln sind sie Pflicht für die Sicherheit, denn ein wegrollender Wohnwagen ist kaum aufzuhalten. Gute Keile haben eine rutschhemmende Unterseite und Griffmulden. Vor der Abfahrt nicht vergessen, beide Keile zu entfernen und zu verstauen – am besten griffbereit, damit sie am nächsten Stellplatz schnell zur Hand sind. Mehrachsige Wohnwagen brauchen entsprechend mehr Keile, da jede gebremste Achse gesichert werden sollte. Auf sehr weichem Untergrund kann ein Keil eindrücken oder verrutschen; dann hilft eine feste Unterlage oder ein zweiter Keil, um die Wegrollsicherung zuverlässig zu halten.