Anhängerkupplung

Abk.: AHK · auch: AHK, Kupplungskopf, Kupplungskugel

Die Verbindung zwischen Zugfahrzeug und Wohnwagen: Sie überträgt Zug- und Stützkräfte und begrenzt über ihren zulässigen D-Wert und die maximale Stützlast, was du überhaupt ziehen darfst.

Die Anhängerkupplung (kurz AHK) sitzt am Heck des Zugfahrzeugs und nimmt den Kupplungskopf der Wohnwagen-Deichsel auf. Über sie laufen alle Kräfte zwischen Auto und Wohnwagen – die Zugkraft beim Beschleunigen ebenso wie die senkrechte Stützlast der Deichsel.

Welche Werte zählen

Zwei Angaben auf dem Typenschild der Kupplung entscheiden, was erlaubt ist:

  • Der D-Wert beschreibt die rechnerische Zugkraft und muss zur Kombination aus Zugfahrzeug- und Anhängergewicht passen.
  • Die zulässige Stützlast (z. B. 75 oder 100 kg) gibt an, wie viel Gewicht die Deichsel senkrecht aufdrücken darf. Maßgeblich ist immer der kleinste Wert von Kupplung, Fahrzeug und Deichsel.

Bauformen gibt es als starre, abnehmbare und schwenkbare Kupplung – funktional gleich, der Unterschied liegt in Komfort und Optik. Nachrüsten lassen sich AHK nur mit fahrzeugspezifischem, geprüftem Anbausatz; die Daten müssen zu den Fahrzeugpapieren passen. Zur Kupplung gehört außerdem ein Elektrosatz (meist 13-polig), der Licht, Blinker und Bremslicht des Wohnwagens ansteuert und je nach Fahrzeug die Anhängererkennung aktiviert.

Vor jeder Fahrt prüfst du, ob der Kupplungskopf sauber eingerastet und gesichert ist und die Stecker fest sitzen. Den Kupplungskopf hältst du bei einer Standard-Zugkugelkupplung sauber und leicht gefettet; bei einer Stabilisierungskupplung mit Reibbelägen bleibt die Kugel dagegen bewusst fettfrei.

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