Bordbatterie

auch: Versorgungsbatterie, Aufbaubatterie

Die im Wohnwagen verbaute Versorgungsbatterie, die 12-Volt-Verbraucher wie Licht, Wasserpumpe und Heizungselektronik unabhängig vom Landstrom mit Energie versorgt.

Die Bordbatterie – auch Versorgungs- oder Aufbaubatterie genannt – ist die Energiequelle deines Wohnwagens, wenn kein Landstrom anliegt. Sie versorgt das 12-Volt-Netz: Beleuchtung, Wasserpumpe, Steuerung von Heizung und Kühlschrank sowie USB- und Funkverbraucher. Anders als eine Starterbatterie im Auto ist sie auf gleichmäßige Entladung über viele Stunden ausgelegt.

Typen und Laden

Verbreitet sind vier Bauarten: Blei-Säure (günstig, wartungsanfällig), AGM und Gel (wartungsfrei, lageunabhängig) sowie LiFePO4 (Lithium – leicht, hohe nutzbare Kapazität, mehr Ladezyklen). Welche zu dir passt, hängt von Budget, Gewicht und Autarkie-Anspruch ab.

Geladen wird die Bordbatterie auf drei Wegen: über das Ladegerät am Landstrom, über eine Solaranlage mit Laderegler und – während der Fahrt – über das Zugfahrzeug, idealerweise mit einem Ladebooster für volle Ladung. Die Kapazität gibst du in Amperestunden (Ah) an; bei Blei/AGM solltest du nur etwa die Hälfte entnehmen, bei LiFePO4 nahezu die volle Kapazität. Tiefentladung verkürzt bei Blei-Typen spürbar die Lebensdauer.

Wie lange du autark stehen kannst, hängt vom Verhältnis aus nutzbarer Kapazität und deinem täglichen Verbrauch ab. Ein Batteriecomputer oder ein einfacher Spannungsmesser hilft dir, den Ladezustand im Blick zu behalten, bevor die Batterie zu weit entlädt – gerade im Winter, wenn Heizungsgebläse und längere Dunkelheit deutlich mehr Strom ziehen.

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