Bremstrommel

Das rotierende Bauteil der Trommelbremse am Wohnwagenrad, gegen das die Bremsbeläge von innen drücken.

Die Bremstrommel ist der mitdrehende Teil der Trommelbremse am Wohnwagenrad. In ihrem Inneren liegen die Bremsbeläge an; werden sie über die Auflaufbremse nach außen gedrückt, reiben sie an der Trommelwand und bremsen das Rad ab. Wohnwagen nutzen fast durchweg Trommelbremsen, da diese robust, gekapselt und wartungsarm sind.

Worauf zu achten ist

Weil die Trommel die Beläge nach außen abschirmt, sind die Bremsteile gut vor Schmutz und Spritzwasser geschützt – ein Vorteil gegenüber offenen Scheibenbremsen. Andererseits sieht man Verschleiß und Korrosion erst, wenn die Trommel geöffnet wird.

Steht der Wohnwagen lange, kann sich an der Innenseite Flugrost bilden oder die Beläge können festsitzen. Beim ersten Bremsen löst sich der Rost meist; bleibt ein Schleifen oder Rubbeln, gehört die Bremse kontrolliert.

Bei der Wartung werden Trommel, Beläge und das Radlager zusammen geprüft, da sie eine Einheit bilden. Tiefe Riefen, Unrundheit oder eine zu dünn gewordene Trommel bedeuten einen Tausch. Solche Arbeiten gehören in die Fachwerkstatt – an der Bremsanlage entscheidet jede Kleinigkeit über die Sicherheit des ganzen Gespanns.

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