Heizungslast

Der erhöhte Stromverbrauch, der durch den Betrieb der Wohnwagen-Heizung – vor allem das Gebläse und elektrische Heizstäbe – im Winter entsteht.

Mit Heizungslast ist der zusätzliche Energiebedarf gemeint, den das Heizen im Wohnwagen verursacht. Selbst eine Gasheizung zieht Strom: Das Umluftgebläse, das die warme Luft verteilt, läuft über das 12-Volt-Bordnetz und ist im Dauerbetrieb ein spürbarer Verbraucher. Heizungen mit elektrischem Heizstab (z. B. manche Kombigeräte) brauchen zusätzlich 230-Volt-Landstrom.

Folgen für die Energieplanung

Im Wintercamping addiert sich die Heizungslast zu allem anderen: Beleuchtung läuft länger (frühe Dunkelheit), das Gebläse heizt durch, eventuell kommt eine elektrische Zusatzheizung dazu. Frei stehend leert das Gebläse die Bordbatterie schneller, als viele erwarten – über Nacht kann das kritisch werden. Eine Solaranlage hilft im Winter nur begrenzt, weil die Erträge gering sind.

Praktisch heißt das: Wer im Winter frei steht, braucht eine ausreichend dimensionierte Batterie und behält den Ladezustand im Auge. Auf Plätzen mit Stromzähler-Abrechnung erhöht die Heizungslast außerdem die Stromrechnung deutlich – Gasheizung statt Elektroheizung spart hier. Gute Isolierung, Thermomatten und das Schließen ungenutzter Räume senken den Heizbedarf und damit die Last.

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