LiFePO4-Batterie

Abk.: LiFePO₄, LFP · auch: Lithium-Eisenphosphat-Batterie, LFP-Batterie

Eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie, die leichter ist sowie mehr nutzbare Kapazität und Ladezyklen bietet als Bleibatterien.

Eine LiFePO₄-Batterie (Lithium-Eisenphosphat, kurz LFP) ist die heute gängige Lithium-Variante als Bordbatterie im Wohnwagen. Sie speichert Strom deutlich effizienter als eine klassische Blei-Batterie und gilt als besonders sicher und langlebig.

Stärken gegenüber Blei

Die Vorteile sind erheblich: LiFePO₄ ist bei gleicher Energie deutlich leichter, lässt sich viel tiefer entladen (oft bis ~80–90 % der Kapazität) und erreicht ein Vielfaches der Ladezyklen einer Blei-Gel- oder AGM-Batterie. Außerdem hält sie die Spannung bis zum Schluss konstant und lädt schneller.

Ein integriertes Batteriemanagementsystem (BMS) schützt die Zellen vor Überladung, Tiefentladung und Kurzschluss. Wichtig ist der Kälteschutz: Laden bei Minustemperaturen schadet den Zellen, weshalb gute Batterien ein BMS mit Ladesperre oder eine Heizung haben – relevant fürs Wintercamping.

Dem höheren Anschaffungspreis stehen die lange Lebensdauer und das geringe Gewicht gegenüber, sodass sich LiFePO₄ bei intensiver Nutzung meist rechnet. Beim Umstieg von Blei müssen Ladegerät und Laderegler auf das Lithium-Ladeprofil eingestellt sein. Ein weiterer Vorteil ist die nahezu konstante Entladespannung: Während eine Bleibatterie schon nach etwa der Hälfte spürbar einbricht, liefert LiFePO₄ bis kurz vor dem Ende volle Leistung. Im Vergleich der Lithium-Chemien gilt sie zudem als besonders temperatur- und brandsicher, was sie für den Einbau im bewohnten Wohnwagen prädestiniert.

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