Rollwiderstand
Der Widerstand eines Reifens beim Abrollen; zu niedriger Reifendruck erhöht ihn und damit den Spritverbrauch.
Der Rollwiderstand ist die Kraft, die dem Abrollen eines Reifens entgegenwirkt. Sie entsteht vor allem durch die ständige Verformung des Gummis im Aufstandsbereich. Je höher der Rollwiderstand, desto mehr Energie – und damit Kraftstoff – kostet das Fortbewegen des Gespanns.
Was ihn beeinflusst
Der größte beeinflussbare Faktor ist der Reifendruck: Zu niedriger Druck lässt den Reifen stärker walken, erhöht den Rollwiderstand spürbar und treibt den Verbrauch nach oben – außerdem überhitzt der Reifen. Der korrekte, regelmäßig geprüfte Druck ist deshalb nicht nur Sicherheit, sondern auch eine Sparmaßnahme.
Weitere Einflüsse sind Reifentyp und -zustand, das Gesamtgewicht des Gespanns und die Geschwindigkeit. Beim Anhängerbetrieb addiert sich der Rollwiderstand der Wohnwagenreifen zum Verbrauch des Zugfahrzeugs – ein Grund, warum ein schwer beladener Wohnwagen den Spritverbrauch deutlich erhöht.
Senken lässt sich der Rollwiderstand durch korrekten Reifendruck, maßvolles Gewicht (Stichwort Leichtbau und Zuladung im Blick behalten) und eine ruhige, gleichmäßige Fahrweise. Das spart Kraftstoff und schont gleichzeitig Reifen und Material.