Bleibatterie

auch: Blei-Säure-Batterie

Der klassische Batterietyp für Wohnwagen mit begrenzten Ladezyklen und höherem Gewicht als Lithium.

Die Bleibatterie war jahrzehntelang der Standard für die Bordversorgung im Wohnwagen. Sie speichert Strom über Bleiplatten in einem Säure-Elektrolyt und ist in mehreren Bauformen verbreitet: als einfache Nassbatterie, als wartungsfreie AGM und als Gel-Batterie.

Stärken und Grenzen

Bleibatterien sind günstig in der Anschaffung und überall verfügbar. Ihre Schwächen zeigen sich im Detail: Du solltest sie nur etwa zur Hälfte entladen, sonst sinkt die Lebensdauer rasch. Real nutzbar ist daher nur rund die Hälfte der aufgedruckten Kapazität. Außerdem sind sie schwer und schaffen meist nur 300 bis 500 Ladezyklen.

Im Vergleich dazu bietet eine LiFePO4-Batterie ein Vielfaches an Ladezyklen, lässt sich nahezu vollständig entladen und wiegt deutlich weniger – allerdings zu höherem Preis. Genau deshalb setzen 2026 immer mehr Hersteller auf Lithium.

Für Gelegenheitscamper mit Landstrom bleibt die Bleibatterie eine solide, preiswerte Wahl. Wichtig ist die richtige Pflege: voll laden, Tiefentladung vermeiden und über den Winter mit einem Erhaltungsladegerät auf Spannung halten, sonst droht Sulfatierung.

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