Induktionsfeld
auch: Induktionskochfeld, Induktionsplatte
Eine Kochplatte, die durch magnetische Induktion heizt und nur mit ferromagnetischem Kochgeschirr funktioniert.
Ein Induktionsfeld erzeugt Hitze nicht über eine Flamme oder Heizspirale, sondern durch ein Magnetfeld, das direkt im Topfboden Wärme induziert. Es heizt schnell, ist präzise regelbar und hat eine kühle Glasoberfläche – im Wohnwagen aber an Bedingungen geknüpft.
Strombedarf und Geschirr
Der Haken: Ein Induktionsfeld zieht viel Strom (oft 1.500–2.000 W). An einer schwach abgesicherten 6-Ampere-Säule oder im Batteriebetrieb ist das kaum machbar – Induktion braucht in der Regel Landstrom mit ausreichender Absicherung. Beim autarken Stehen bleibt der Gaskocher die unabhängige Alternative.
Zudem funktioniert Induktion nur mit ferromagnetischem Kochgeschirr: Töpfe und Pfannen brauchen einen magnetischen Boden (Edelstahl mit Stahlkern, Eisen). Reines Aluminium oder manche Antihaft-Pfannen ohne Stahlboden funktionieren nicht – der einfache Test ist, ob ein Magnet am Boden haftet.
Vorteile sind Sicherheit und Sauberkeit: keine offene Flamme, kein Sauerstoffverbrauch, leicht zu reinigen. Wer überwiegend mit Landstrom auf gut abgesicherten Plätzen steht, kann das Induktionsfeld komfortabel nutzen; für die autarke Campingküche bleibt Gas die zuverlässige Basis.