Ladekabel
Die Leitung über die 13-polige Steckdose, die die Bordbatterie des Wohnwagens während der Fahrt aus dem Zugfahrzeug nachlädt.
Das Ladekabel im Sinne der Anhängerverbindung ist die Strom- bzw. Ladeleitung, die über die 13-polige Steckdose vom Zugfahrzeug zum Wohnwagen läuft. Während der Fahrt liefert das Auto darüber Strom, der die Bordbatterie nachlädt und den Kühlschrank im 12-Volt-Betrieb hält.
Was die Ladung begrenzt
Wie viel wirklich ankommt, hängt von der Verkabelung ab. Der lange, dünne Querschnitt der Anhängerleitung führt zu Spannungsabfall – die Batterie wird unterwegs oft nur teilgeladen, nicht voll. Wer auf reisefrische Batterien angewiesen ist (z. B. mit großem Kühlbedarf), rüstet einen Ladebooster (DC-DC-Wandler) nach: Er hebt die Spannung an und sorgt für eine vollständige, batterieschonende Ladung – besonders wichtig bei LiFePO4, die ohne Booster aus der Lichtmaschine oft nicht sauber voll wird.
Voraussetzung ist eine korrekt belegte 13-polige Anlage mit Dauerplus und Ladeleitung; eine 7-polige Dose überträgt keine Ladung. Achte auf saubere, trockene Kontakte – Korrosion an den Pins ist eine häufige Ursache für fehlende Ladung unterwegs. Am Stellplatz übernimmt dann das Landstrom-Ladegerät oder die Solaranlage das Vollladen.